Ta det lugnt

Freitag, 24.12.2010 Von Weihnachten

Willkommen zu Björns Adventskalender, Tag 24:

Somit habe ich es wirklich geschafft. Ich danke allen Blog-Unterstützern für ihre geistige Mithilfe.

Viel bleibt mir nicht zu sagen, ich möchte einfach allen Lesern meines Blog (und ihren Familien und Freunden) Fröhliche Weihnachten wünschen.

Oder, die wie man es auf schwedisch sagt:

GOD JUL!

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Donnerstag, 23.12.2010 Von einem Tag in der Heimat

Willkommen zu Björns Adventskalender, Tag 23:

Ja, da bin ich nun also seit gestern zu Hause. Und ich frage mich gerade, ob es da nicht dem Sinn des Blogs widerspricht, dass ich überhaupt hiervon berichte. Aber was solls, ist ja nur für zwei Tage.

Ein Tag zu Hause bedeutet, dass ich all die Dinge tun konnte, die mir so gefehlt haben. Meine Anlage ist viel toller als ich es in Erinnerung hatte, ebenso die Couch und das Bett...

Warte, eines habe ich noch nicht getan: Ein Bierchen mit meinen Freunden trinken. Aber das holen wir ja hoffentlich noch nach. 

In diesem Sinne, und weil zeitnah Heiligabend ist... Bis dann.

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Mittwoch, 22.12.2010 Vom Heimkommen

Willkommen zu Björns Adventskalender, Tag 22:

Ich wusste es, eng geworden ists, aber gerade noch hineingequetscht in den Tag.

Der Tag stand im Zeichen des Heimfluges, meiner sollte um 9:30 Uhr ab Stockholm-Arlanda abheben.Da habe ich dann grob herumgerechnet, Schlafzeiten analysiert und festgestellt, dass ich am besten gar nicht erst Schlafen gehe.

So verließ ich die Wohnung mit Koffer und Handgepäck gegen 5:45 Uhr, natürlich nicht, ohne vorher noch einmal durchgewischt zu haben. Um 6 Uhr kam meine Bahn in Richtung T-Centralen. Um halb sieben ging es dann mit dem Flygbuss von Cityterminalen weiter zum Flughafen, wo ich gegen 7:20 Uhr aufschlug. Lieber viel zu früh als am Ende tricksen zu müssen..

Beim Fußweg zum Terminal traf ich dann auf meine Bonner Mitstudentin Corinna, die gerade von Falun aus zum Flieger wollte. So hatte ich Gesellschaft auf der Reise, die ohne größere Schwierigkeiten mit der Landung in Köln-Bonn gegen 11:45 Uhr endete.

Dann galt es noch auf Gepäck und Bahn zu warten, schließlich kam ich aber zu Hause an... und das mit einem Hitzeschock. Köln hatte einfach mal ca. 25°C mehr als Stockholm beim Abflug. Verrückt, so etwas....

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Dienstag, 21.12.2010 Von Klick und Bumm

Willkommen zu Björns Adventskalender, Tag 21:

Heute mal ganz ohne Google und alles:

Wenn man sich für längere Zeit in ein fremdes Land begibt, in dem eine andere Sprache gesprochen wird, fühlt man sich erstmal etwas verloren ob seiner sprachlichen Fähigkeiten. In der Rückschau kann ich ja zugeben, dass ich anfangs ein paar Bedenken hatte, ob mein Schwedisch denn gut genug wäre, um mich zu verständigen.

Irgendwann passiert es dann: Etwas im Kopf macht KLICK und - als ob jemand das Licht angeschaltet hätte - fühlt man sich ruhig, entspannt und vertraut seiner Sprache. Man versteht alle Leute, alle Schilder und denkt schwedisch.

Und ich dachte, das wäre es jetzt. Zufrieden war ich, dass ich relativ schnell so sicher geworden war und alles.

Aber heute machte es dann BUMM und ich war vollkommen begeistert von mir. Ich habe nämlich heute gemerkt, wie gut ich mittlerweile sprechen kann. Sowas fällt einem ja immer erst in der letzten Seminarstunde auf, aber besser da als nie. Auf einmal flossen aberwitzig viele Worte aus mir heraus und sie ergaben sogar Sinn. Das passierte sonst bewusst nur, wenn ich einem oder zwei Öl gehuldigt hatte; heute ging es ohne.

Und alle so: yeah.

PS. Ich habe vor, morgen von woanders aus zu schreiben, aber genau aus diesem Grund kann ich nicht versprechen, es überhaupt zu schaffen. Vielleicht muss ich da etwas tricksen mit den letzten DREI Tagen bis Weihnachten...

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Montag, 20.12.2010 Von Stockhome

Willkommen zu Björns Adventskalender, Tag 20:

Es ist fantastisch... Nach der Sache mit den "Lidl Kista" gestern habe ich herausgefunden, dass irgendjemand meinen Blog über den Suchbegriff "Darling Don't Dance" gefunden hat. Deshalb ist der heutige Blog nach einem bekannten Stockholmer Dekorations- und Accessoiregeschäft benannt. 

Nein, skojar bara. Natürlich ist etwas anderes gemeint: Diese Stadt ist ein Zuhause geworden für mich. Sie ist einfach wunderschön.

All die Inseln dieser wunderschönen Hauptstadt sind einfach fantastisch. Kungsholmen mit seinen Behördengebäuden, die niemanden an Behördengebäude erinnern. Norrmalm mit der Vasastadt und Drottninggatan. Was auch immer man kaufen möchte, hier findet man es. Nur darf man sich nicht von den wunderschönen Ecken vom Weiterziehen abhalten lassen. Östermalm ist ein Stadtteil für die betuchteren Teile der Gesellschaft. Um als Student hier weggehen zu wollen, muss man sich schon einen Monat jegliches Bier verkneifen. Aber das vergisst man, während man auf dem Boden des Östermalmtorgs sitzt und in die Sonne schaut. Djurgården mit seinen Grünflächen und den bedeutenden Museen, die weltweit unvergleichlich sind (Ich meine, die Vasa...hallooo!?). Södermalm, die lange von mir verkannte. Das Kultviertel, das spröde wirkt, bis man sich gefangen nehmen lässt von Parks und Leuten. Riddarholmen, die ungeliebte Insel der Stockholmer. Alle Restaurierungsversuche werden sie nicht erstrahlen lassen, zumindest nicht mehr, als sie es jetzt schon im Sonnenuntergang tut. Strömsborg...nein, gut, die kann ich nicht verklären. Aber Skeppsholmen. Die Frische, die moderne Kunst, das Schiff! Kastellholmen mit seinen fünf Gebäuden, die aber alle wundertoll sind. Der Blick von Kastell auf den Tivoli...... Schließlich Gamla Stan. In ihren kleinen Gassen könnte man sich verlaufen, aber man findet sich doch immer wieder. Zwischen der Storkyrkan, dem Palast, dem Vapiano und dem deutschen Viertel- Gamla Stan hat viele Gesichter und das der Touristenfalle steht ihr am schlechtesten.

Kista, du grauer Außenort. Zentrum der schwedischen Industrie, Skandinaviens Silicon Valley... Auch hier kann man schöne Stunden verbringen.

Ich will nun nicht vorwegnehmen, womit ich euch im Januar schon nerven werde. Aber als das Vorfazit, das ich nunmal nun ziehen muss, nenne ich den Buchtitel von Fogelström, den ich euch letzte Woche vorgestellt habe; Mina Drömmers Stad. Wir setzen jetzt ein Fragezeichen dahinter und warten bis Mitte Januar, damit ich es wegwischen kann.

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Sonntag, 19.12.2010 Von Freunden

Willkommen zu Björns Adventskalender, Tag 19:

Nachdem es gestern um euch ging, meine lieben Freunde zu Hause, möchte ich heute einige Worte verlieren über meine lieben Freunde hier in Stockholm.

Ich hatte das große Glück, meine Zeit hier mit wunderbaren Menschen zu teilen, die ich schon in den ersten Tagen traf und meine Zeit seitdem veredelt haben.

Pejman und Christian, Team Gießen, traf ich im Housing Office. Ich versuchte, Internet zu erlangen, sie wollten ihre Schlüssel abholen. Das war am 25. August und damit schon ewig her. Am Tag danach waren sie bei der Campusbesichtigung in meiner Gruppe und wir beschlossen, abends ein Bier zu trinken. Bumm, so macht man Freunde in Schweden. Es wurden im Laufe der Zeit einige Biere für uns, eine Statistik wäre spannend. Aber auch beim Badminton standen sie mir treu zur Seite und wurden meine bevorzugten Trainingspartner. Jeder einzelne Punkt der Rückrunde wird euch gehören, Jungs...

Steffen, Team Münster, begegnete mir einen Tag nach den Gießenern, morgens am 26. August beim Einstufungstest. Ich war schon fertig und saß mit einem Kaffee vor dem Raum. Irgendwie hat er mir wohl angesehen, dass ich auch aus Deutschland komme. Mag es am Trikot gelegen haben? Am nächsten Tag saßen wir im selben Bus bei der Stadtrundfahrt und abends haben wir auf der ersten Laundry Room Party ein Bier getrunken. Bumm, so macht man Freunde in Schweden. Auch hier wurden es einige Biere mehr. Gerade Steffens Freunde waren ebenfalls immer gern gesehene Gäste, mit denen man viel Spaß haben konnte. Just gestern habe ich es dann auch mal geschafft, seine Wohnung zu inspizieren. Ich erweitere Team Mnster spontan noch um die liebe Laura aus Lappis, auch wenn sie unsere Treffen regelmäßig boykottierte und so nur mit einem Satz geehrt werden soll.

Tophi, das halbe Team Bonn. Ich denke, hier sind keine weiteren Worte nötig. Alle Schandtaten dieses Blog wären ohne ihn nur halb so schön gewesen, wenn es sie überhaupt gegeben hätte. Den Blog selber hätte es gar nicht gegeben ohne seine Vorarbeit, ich hätte kein Internet und kein warmes Wasser. Pfundskerl, Tophi, danke.

Aber euch allen nochmal ein großes Danke dafür, dass ihr mir die Zeit hier oben so erträglich und schön gestaltet habt. Im Januar geben wir uns noch eine schöne Bonuswoche :D

Nun ein kleines Foto, in Uppsala aufgenommen und abseits aller Homoerotik einfach nur schön:

Im Uhrzeigersinn: Pejman, Steffen, Björn, Christian und Tophi. Alle mit Doppelkinn, Schweden hat uns dick gemacht.

Und nun, nachdem alle ihre Tränen weggewischt haben, noch ein suuper Funfact:

Wenn man bei Google nach Lidl Kista sucht, ist mein Blog einer der Toptreffer.

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Samstag, 18.12.2010 Von Sehnsucht

Willkommen zu Björns Adventskalender, Tag 18:

Ist euch eigentlich bewusst, dass in einer Woche schon Weihnachten ist? Unglaublich, wie die Zeit uns wieder weggerannt ist. Naja, zumindest mir.

Und in wenigen Tagen bin ich (so das Wetter denn will) wieder zu Hause und habe euch alte Nasen um mich herum. Ob ihr mir gefehlt habt / fehlt? Bitte.

Ich freue mich unglaublich auf meine Couch, glaubt mir das. Den schönen, großen Fernseher. Meinen Fiesta in seinem letzten Jahr. Gescheite Spekulatius. Günstiges Bier. Meinen Plattenschrank. Pizza Diavolo von meinem bevorzugten Dealer.

Döner :) Also richtigen Döner, nicht den Mist, den man hier als "Kebab med bröd" verkauft.

Sonnenlicht. Temperaturen im einstelligen Minusbereich, Das kicker-Sportmagazin...

Und natürlich freue ich mich wie ein Schneemann darauf, euch alle wieder zu sehen. Bei den meisten ist das ja schon drei bis vier Monate her und ich weiß, dass ich euch sehr fehle. In Nachrichten, Kommentaren, Telefonaten, Chats habt ihr mir das ausdrücklich bewiesen und ich fühle mich ungemein gebauchpinselt über jede Form der Anteilnahme.

Der heutige Eintrag soll kurz und prägnant bleiben, er gilt auch nicht mir, sondern euch. Klatscht in die Hände, umarmt euch: Björn ist bald zurück.

Ps: Meine heutige Klausur (Samstags!? 9 Uhr morgens!? 20 Fragen!?) war eher uncool. Aber auch solche Dinge renken sich ja ein, wie uns die Zeit lehrt.

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Freitag, 17.12.2010 Von Präsentationen

Willkommen zu Björns Adventskalender, Tag 17:

Fällt mir noch ein musikalisches Thema ein, um euch zu vergraulen.....hmm, ich fürchte nicht. Auch wenn ich in diesem Eintrag noch darauf zurückkommen werde. Versprochen. Oder sollte ich besser sagen: Angedroht!

Bevor ich losreiste, besuchte ich zahlreiche (zwei!?) Erasmus-Vorbesprechungstermine (etwaige Bierabende mit Christoph nicht mitgezählt). Dort hieß es immer, dass Erasmus auch eine tolle Gelegenheit sei, sich in einem völlig anderen Licht zu präsentieren. Man könne das Alte hinter sich lassen und ein ganz neuer Mensch werden.

Naja, das mit dem Präsentieren stimmte für mich zumindest. So viele Präsentationen wie hier musste ich noch nie machen, und das obwohl ich bei einem sehr Referat-affinen Lehrer im Geschichts-LK saß. Hier eine kleine Auflistung:

-Selbstpräsentation (ausgefallen)

-Sport und ich

-Karin Boye: Leben und Werke

-Fornaldarsögur

-Gegen die Winterfaulheit!

Und das mir Präsentationshasser... Dazu kam dann natürlich noch die glimpflich verlaufene mündliche Prüfung.

Am Dienstag dann mache ich den Deckel drauf, nicht nur auf die Seminarstunden des Semesters, sondern zugleich auf die Vorträge. Vor riesigem Publikum (zwei Leute? Oder kommen mehr? Ich glaube nicht.) muss ich meinen Rapport im schriftlichen Kurs vorstellen. Das wird schon deshalb schlecht und langweilig, weil mein Rapport eben dies ist: Schlecht und langweilig.

Aber ich rede über: Musik. Und warum sie diese jugendlichen Idioten nicht mehr kaufen sondern stehlen. (hier wünsche ich mir jetzt ein betretenes Kopfschütteln; sei es wegen meiner These oder wegen eurer Zustimmung)

Jedenfalls habe ich so den Bogen wieder bekommen zur Musik, mit der ich euch nun wohl nicht mehr behelligen werde im Adventskalender. Und wenn doch, so habe ich bestimmt meine Gründe.

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Donnerstag, 16.12.2010 Von Plattenläden

Willkommen zu Björns Adventskalender, Tag 16:

Ja, ich möchte noch einmal in die gestrige Kerbe schlagen und euch etwas von Musik erzählen.

Viele, viele haben sich gefragt: "Wie will der Björn das denn überleben in Schweden? Da gibts doch gar keinen Saturn." Ich weiß es, leugnen ist zwecklos.

Wie verbrachte ich denn dann meine Tage, bei Sonne, Regen, Schnee? Ganz einfach: Ich ließ mich ein auf die Vielfalt der Stockholmer Plattenläden. Echt super ist das hier. Keine Großhändler in der Gegend, nur richtig schöne kleine Lädchen, wo man sich auch vortrefflich mit den Verkäufer(inne)n unterhalten kann.

Unvergessen bleiben einige dieser Gespräche, wie der Austausch über Dancepunk im Record Hunter, wie die herzlichen Verabschiedungen im atlas, wie die Frage nach dem Visionsbesuch im Pet Sounds, wie anerkennende Worte im bengans. Das wird mir wohl fehlen zwischen Satürnen (interessante Pluralbildung) und CD-Corner...

Weil ich viel Spaß an und in diesen kleinen Lädchen hatte, möchte ich sie mit Fotos ehren, geordnet nach der Anzahl an Besuchen, die ich dort abgestattet habe.

Bengans: Am ersten Tag kennengelernt und gleich verliebt. Also, in die Auswahl ;)Record Hunter. In Vasastan, wo es gefühlt 30 Läden gibt. Riesige Auswahl im Keller.atlas CDbörs. Vasastan, 10 Meter neben dem Record Hunter. Hier wurde ich immer mit Marquee Records. Schwer zu finden, aber die Suche hat sich gelohnt. Gewinnt auch den Preis für den lustigsten Verkäufer.Pet Sounds in Söder. In der Visions beworben, für mich zu teuer. Leider, das Ambiente ist nämlich super.

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Mittwoch, 15.12.2010 Von Konzerten

Willkommen zu Björns Adventskalender, Tag 15:

Stockholm begreift sich als Hauptstadt Skandinaviens und Schweden gilt vielen (zeitweise auch mir) als neues Heimatland der Gitarrenmusik britischer Prägung (auf jung: BritPop kommt jetzt häufig aus Schweden).

Daher stand es vor der Reise ganz oben auf meiner to-do-list, Konzerte zu besuchen. Speziell vor dem Hintergrund der anderen Geschehnisse des Jahres verwundert dies wohl nicht.

Im September ging es zu Junip, davon habe ich schon geschrieben, glaube ich. Daher verkneife ich es mir, all jene Ignoranten zu beschimpfen, die immer noch nicht hineingehört und sich in die Musik verliebt haben.

Der November sollte dann zu einem Konzertmonat für mich werden. Für nur 100 SEK konnte man sich im Debaser am Slussen (Der Schleuse von Salzwasser (Ostsee) zu Süßwasser (Mälarsee)) von drei Bands berieseln lassen. Den Anfang des Abends machte eine putzige (Copyright Björn) dänische Mädchenband mit noisy Indiepop (Ja, eines meiner Ziele heute ist es, möglichst blöde Genrebezeichnungen in die Runde zu werfen um alle zu verwirren). Darling Don't Dance war der Name der Band, viel mehr ist aber nicht hängengeblieben.

Es folgte der Auftritt einer Göteborger Band namens Graveyard. Wer bei dem Namen nun mit Metal rechnete, hatte sich geschnitten, es gab schönsten schwedischen Schweinerock á la Hellacopters oder Backyard Babies. Anscheinend war der Großteil des Publikums auch nur wegen Graveyard da, denn jegliches Gedränge war verschwunden, als die Hauptband des Abends auf die Bühne trat: Sleepy Sun. Klasse Indie mit Stoner-Einschlägen gab es zu Hören, ich war begeistert. Nur mein Geld wollten sie wohl nicht, da direkt nach dem Auftritt der Merchandise-Stand abgebaut wurde. Alles in allem war das aber ein klasse Konzertabend mit viel Spaß.

Nur eine Woche später fand der Jubiläumsabend im Hornstulls Strand statt, der Location, wo auch schon Junip gespielt hatten. An diesem Abend war der Eintritt frei und natürlich eilte ich dort schnell hin. !!! gab es zu sehen (und ja, das ist ein Bandname, wirklich). Im Vorprogramm spielte eine örtliche Band ihre gesamten zwei Stücke und es begann der ersehnte, durchgedrehte Auftritt der New Yorker. Mit einem Tanzstil, der mich vor Neid erblassen ließ, durchlief der Sänger die Bühne, den Zuschauerraum, die Bar, den Ort, Stockholm. Das waren gute Drogen. Jedenfalls ließ der (okay, haarige Sounddefinition) Dancepunkfunk niemanden stillstehen und die Stimmung kochte über.

Als kleines Fazit meiner Stockholmer Konzerte hier eine Bestandsaufnahme von Besonderheiten:

-statt "Zugabe" rufen Schweden "En gång till", also "Noch ein Mal".

-die Bierpreise gleichen denen auf Konzerten in Deutschland, nur wirken sie hier nicht so wild, weil man halt einiges gewöhnt ist.

-richtig Stimmung machen schwedische Zuschauer nur selten

Vielleicht muss ich hieran noch ein wenig feilen, weil ich darüber nachdenke, morgen noch ein Konzert zu besuchen. Frank Turner ist in der Stadt :)

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